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Neuer Start für das Profirennen



Ein spektakulärer neuer Start und eine Erweiterung des Programms am Sonntag sind die spannendsten Neuerungen für die 102. Austragung des Radsport-Klassikers im Rheinland. Am 10. Juni werden die Profis erstmals unter den Kranhäusern hindurch und vorbei am Sport & Olympia Museum sowie dem Schokoladenmuseum und über die historische Drehbrücke auf die Strecke gehen. «Davon versprechen wir uns spannende Bilder, die Kölns neues Viertel in Szene setzen», sagt Alexander Donike, Technischer Direktor von Rund um Köln. «Unser Ziel ist es, den Rheinauhafen mit seinen Angeboten immer weiter einzubinden, weil wir hier nicht nur die perfekte Bühne für den Škoda Velodom und Rund um Köln finden, sondern dieser Start auch einzigartig ist.» Für Artur Tabat, Chef von Rund um Köln, ein weiterer Beweis für die gute Zusammenarbeit: «Rheinauhafen und Rund um Köln, das passt. Nur logisch, dass wir uns noch enger verzahnen: Für Rund um Köln eine perfekte Kulisse, für den Rheinauhafen eine super Werbung.»



Nach der Einschreibung und Präsentation der Fahrer auf der Bühne auf dem Harry-Blum-Platz wird sich der Tross von Rund um Köln, der bisher direkt auf die Bayenstraße abgebogen ist, in diesem Jahr über die Hansawerft auf den Weg machen und erst nach der Passage der Drehbrücke auf die ursprüngliche Strecke treffen. Dieser Abschnitt ist noch neutralisiert, wird also noch nicht im Renntempo gefahren. «Dieser Start ist natürlich auch für Zuschauer viel attraktiver als wenn wir direkt auf die breite Straße der Zielgerade abbiegen», so Donike.

Attraktiver soll auch das weitere Rennprogramm am Sonntag werden. Neben Rennen für den Nachwuchs am Vortag steht dabei erstmals ein Klappradrennen im Zeitplan. «Der Vortag von Rund um Köln und Škoda Velodom gehört traditionell der Messe und der Akkreditierung der Teilnehmer», erklärt Wilfried Schneider aus dem Organisationsteam von Rund um Köln. «Dazu gehören auch die Nachwuchsrennen. Gleichwohl möchten wir aber gerade für Besucher und Familien auch am Sonntag zum Zieleinlauf der Hobbysportler und vor dem Finale der Profis ein attraktives Zuschauerprogramm anbieten. Wir glauben, das Klappradrennen könnte spannend werden.» Zugelassen sind für das Klappradrennen Fahrräder, die ohne Werkzeug zu klappen oder zu zerlegen sind, über 20-Zoll-Laufräder verfügen und einen Original-Lenker haben. Die Anmeldung für das Rennen läuft.

Anmeldungen sind aktuell auch noch für den Škoda Velodom, das Jedermannrennen von Rund um Köln, möglich. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Schokoladenmuseum stellten die Verantwortlichen ihre Zwischenbilanz vor. «Wir liegen voll im Soll, ein bisschen was geht aber noch», so Alexander Donike. «Da hat uns der lange Winter wohl den aktuell leichten Rückstand auf die Zahlen des Vorjahres eingebrockt. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir hier noch aufholen.»



Für bis zu 4500 Hobbyradsportlerinnen und Hobbyradsportler gehört der Škoda Velodom von Rund um Köln zu den Höhepunkten der Saison. Dafür sorgt unter anderem die attraktive Streckenführung durch das Bergische Land, die in weiten Teilen identisch ist mit dem Rennen der Profis. «Škoda Velodom und Rund um Köln sind einfach ein Muss auf der ,Bucket List‘ eines Radsportlers», sagt Maren Schink, Hobbyradsportlerin und Bloggerin. Die Protagonistin von «ichhasselaufen.de» wird im Juni erstmals in Köln starten. «Wir haben vor ein paar Tagen schon einmal die Strecke besichtigt, sie ist echt wahnsinnig schön», so Schink. «Ein perfekter Wechsel von schönen Anstiegen, spannenden Abfahrten und echten Genussstrecken. Ich kann‘s echt kaum erwarten, dass es losgeht und wir die Strecke in Renntempo und ohne Autos fahren können.»

Die Topographie macht den Škoda Velodom zu einem der anspruchsvolleren Rennen in der Serie des «German Cycling-Cup», der wichtigsten Jedermannrennen in Deutschland. «Aber mit ein wenig Training sollte insbesondere die kürzere Strecke schon zu schaffen sein», sagt Schink. Die Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit liegt beim Škoda Velodom 60 über 68 Kilometer bei 25 Kilometern pro Stunde, beim Škoda Velodom 100 über 123 Kilometer bei 30.


 
 
 

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